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Die Zukunft liegt in den Händen vieler !

Die anscheinend immer wiederkehrende Aussage lautet: „Der stationäre Handel ist nicht mehr zu retten“, wäre es nicht viel zielführender und zukunftsorientierter zu fragen: „Wie ist der stationäre Handel zu retten, welcher Änderungen bedarf es?“ 

Oder möchten Sie in Zukunft durch verwaiste bzw. geklonte Innenstädte pilgern, in denen höchstens die großen Ketten überlebt haben und die so attraktiv sind, wie Badelatschen mit Tennissocken? 

Ich auf keinen Fall, ich denke, dass der stationäre Handel auf jeden Fall zu retten ist, wenn er bereit ist, neue Konzepte zu entwickeln, die den Bedürfnissen und Wünschen der Verbraucher gerecht werden, wenn er offline mit online verbindet und zwar fokussiert und visioniert und nicht nur, weil man das jetzt so macht. Seine Mitarbeiter schult und zwar in den Bereichen der Empathie, des Verstehens und im unternehmerischen Denken.

Die Einzelhandelsverbände sollten sich mit Stadtplanern zusammen tun, um neue Ideen für die Gestaltung der Einkaufsmeilen zu entwickeln – ggfs unter Hinzuziehung von Kreativen, Künstlern, Anwohnern etc., nur so können die Innenstädte wieder zu einem Ort der Begegnung, Inspiration und des Verweilen werden – indem wir Arbeiten, Wohnen, Ausgehen und Einkaufen miteinander verbinden, verbinden wir auch die Menschen. 

Wo ist der Platz für Individualität, kleine Shopkonzepte, Performances, Gastrokonzepte, Popups u.v.m geblieben? Ist es wirklich erstrebenswert, dass alle Shoppingmeilen, sich gleichen wie ein Ei dem anderen? Und geht es für Sie als Vermieter wirklich nur, um die aktuellen Mieteinnahmen? Das heutige Bild der Innenstädte, bzw. der sogenannten Highstreets ist geprägt von Ketten, Coffeshops und Handyläden – nicht wirklich inspirierenden und daher nicht verwunderlich, dass immer mehr Kunden zu online abwandern – gerade in der jetzigen Zeit, in der das Bummeln durch das Tragen einer Maske erschwert wird. 

Hier bedarf es neuer Konzepte. Was geschieht z.B. mit den leerstehenden Kaufhof- / Karstadt- Filialen ? Wäre es nicht toll, wenn man diese riesigen Flächen in „Malls“ für kleine Retailer, Künstler und Gastroberreiche verwandeln würde ? Ggfs mit Office-Places, Wohnungen für Studenten etc. ? Hier setzen sich ungeahnte Möglichkeiten frei, die es zu nutzen gilt. Warum können Gewerbeflächen nicht zurück in Wohnraum verwandelt werden ? Wäre das nicht ein Lösung um Innenstädte wieder mehr zum Leben zu erwecken? Wo sind die Pläne für mehr Grünanlagen, Freizeitangebote und familiengerechte Flächen – hier gilt es ganz neu zu denken und sich zu fragen, was wünschen sich die Menschen und damit die Kunden für die Zukunft ihrer Stadt.

Ich war gerade einige Tage in Amsterdam und ich muss sagen auch hier sieht die Highstreet aus wie in jeder anderen Metropole – sprich für mich hieß es, die Flucht anzutreten, doch abseits eröffnet sich ein wahres Mekka an kleinen Geschäften, Restaurants, Bars, Cafés etc. Die Menschen haben ihre Flächen – egal wie klein – mit viel Liebe zum Detail dekoriert und so etwas Besonderes geschaffen. On top, wurde ich mit einer Freundlichkeit begrüßt, die mir so seit langem nicht mehr untergekommen ist. Und was soll ich sagen – Ich habe gekauft, weil es mir Spaß gemacht hat, weil ich als Kunde und Mensch wahrgenommen wurde, weil der Service aussergewöhnlich war und das Angebot besonders.

In diesem Sinne, wünsche ich mir eine Zusammenarbeit aller Beteiligten an der Neugestaltung des Einzelhandels und das Einzelhändler ihre Kunden auch als solche wahrnehmen, mit all ihren Bedürfnissen. 

Wussten Sie, dass ein Lächeln weniger Muskeln beansprucht, als ein abweisendes Gesicht ? 

Gerne unterstütze ich Sie, die Einzelhandelsverbände, die Berater und die Stadtplaner bei der Verwirklichung der Vison eines neuen, nachhaltigeren und inspirierenderen Einzelhandels.

In diesem Sinne SAWUBONA